But court heavily fines them for dubious conviction of collecting personal data.
By Dan Wooding
Founder of ASSIST Ministries
ISTANBUL, TURKEY (ANS) — Compass Direct News (CDN) is reporting that after four years of legal battle in a Turkish court, a judge acquitted two Christians of insulting Turkey and its people by spreading Christianity, but not without slapping them with a hefty fine for a spurious charge.
| Turan Topal and Hakan Tastan (Photo: Compass Direct) |
The CDN story said that four years ago, gendarmerie officers produced false witnesses to accuse Turan Topal, 50, and Hakan Tastan, 41, of spreading their faith and allegedly “insulting Turkishness, the military and Islam.”
At the Silivri court, CDN reported, an hour west of Istanbul, Judge Hayrettin Sevim on Thursday (Oct. 14) acquitted the defendants of two charges that they had insulted the Turkish state (Article 301) and that they had insulted its people (Article 216) by spreading Christianity.
“Sevim cited lack of evidence. He found them guilty, however, of collecting information on citizens without permission (Article 135). They were sentenced to seven months of imprisonment each, but the court ruled that the two men instead could each pay a 4,500 lira (US$3,170) fine instead of serving time, said their lawyer Haydar Polat,” said the CDN story.
Tastan expressed mixed feelings about the verdicts. “For both Turan and I, being found innocent from the accusation that we insulted the Turkish people was the most important thing for us, because we’ve always said we’re proud to be Turks,” Tastan said by telephone. “But it is unjust that they are sentencing us for collecting people’s information.”
The story added, that the charge was based on the fact that people interested in Christianity voluntarily provided contact information about themselves to a research center where the two men had worked as volunteers. Their lawyer said they will appeal the “unjust conviction.”
For more information go to www.compassdirect.org
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Christen von “Beleidigung des Türkentums“ freigesprochen!
Es kam jedoch zu einer zweifelhaften Verurteilung wegen unrechtmäßig
gesammelter, personenbezogener Daten Dan Wooding, Gründer von ASSIST Ministries
ISTANBUL, Türkei (ANS) – Compass Direct News (CDN) berichtet, dass nach
vier Jahren legalen Rechtsstreits vor einem türkischen Gericht, zwei Christen von
dem Vorwurf der „Beleidigung von Türken“ durch Verbreitung des Christentums
freigesprochen wurden. Das geschah jedoch nicht ohne eine kräftige Ohrfeige über
eine hohe Geldstrafe für eine „falsche Ladung“ zu verteilen.
Turan Topal and Hakan Tastan
(Photo: Compass Direct)
Die CDN Geschichte besagt,
dass vor vier Jahren Gendarmerie Beamte
falsche Zeugen produzierten, um Turan Topal (50) und Hakan Tastan (41)
wegen “Beleidigung des Türkentums, des Militärs und des Islam” durch Verbreitung
des Christentums zu beschuldigen.
Vor Gericht in Silivri, CDN berichtete, eine Stunde westlich von Istanbul, sprach
der Richter Hayrettin Sevim die 2 Angeklagten von dem Vorwurf nach Artikel
301, „Beleidigung des türkischen Staates“, und dem Artikel 216, „durch Verbreitung
des Christentums“, frei. Das geschah am Donnerstag den 14.10.2010.
Als Grund für sein Handeln gab er “Mangel an Beweisen” an. Er befand sie allerdings
der ungenehmigten Sammlung von Informationen über Bürger, nach Artikel 135, für
schuldig. Hiermit wurden sie zu 7 Monaten Haft verurteilt. Das Gericht, so erklärte
der Rechtsanwalt Hydar Polat gegenüber CDN, setzte diese Strafe wahlweise zu
einer Geldstrafe, statt Haft, gegen eine Zahlung von 4.500 Lira (ca. 2.270 €), aus.
Tastan sprach sich über gemischte Gefühle in Bezug auf die Urteile aus. „Für uns
beide, Turan und mich, ist es merkwürdig, dass wir vom Vorwurf der „Beleidigung
des türkischen Volkes“ freigesprochen wurden, welches für uns das Wichtigste ist,
denn wir betonten schon immer, dass wir stolz darauf sind Türken zu sein, jedoch auf
der anderen Seite wegen unrechtmäßiger Sammlung von Informationen über Bürger
verurteilt worden sind“, so erklärte Tastan uns die Situation per Telefon.
Ich möchte dieser Geschichte hinzufügen, dass die Anklage auf der Tatsache beruht,
dass die beiden Angeklagten in einem Forschungszentrum arbeiteten. Menschen,
die sich freiwillig für Informationen über das Christentum meldeten, gaben ihre
persönlichen Daten im zuge dessen freiwillig an das Forschungszentrum weiter. Die
Rechtsanwälte betonten, dass sie das „ungerechte Urteil“ anfechten werden.
Das Gericht hingegen sieht hohe Geldstrafen für das unrechtmäßige sammeln
personenbezogener Daten vor.
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